Um das diesjährige Thema werkSTOFFwert des DIALOG 4 der DESIGN DIALOGE DETMOLD zu vertiefen, fand am 05. Dezember zwischen regionalen Unternehmen und Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur ein ganztägiger ThinkTank statt.

Im Fokus des Workshops stand die Auseinandersetzung mit unserem  Thema für den vierten Dialog. Gemeinsam mit Dornbracht, Jung, Leonardo und Cor wurden Gedanken, Anregungen und in Kontext gesetzte Produkte in Diskussion zusammengeführt und im Workshop neu zusammengesetzt.

DAS THEMA

Wie unterschiedlich oder ähnlich ist unsere emotionale und rationale Wahrnehmung verschiedenerMaterialitäten und Produkte?
Entscheidet hier wirklich allein die Haptik? Das Image eines Unternehmens beeinflusst unsere Wahrnehmung enorm. Wir widmeten uns drei Kernfragen:
1. Wie leben wir mit Material 2050? Ansprüche an die haptischen Erlebnisse von Oberflächen und Materialien werden nicht nur bestehen bleiben, sondern sich verstärken. Neue Produktionsprozesse, Herstellungsverfahren und die Verwendung von ressourcen-schonenderen Rohmaterialen werden neue Möglichkeiten eröffnen.

2. Was müssen wir dafür tun? Hier bestand keine Diskussion! Es braucht mehr Transparenz, mehr Verständnis für Herstellungsverfahren und detailliertere Informationen für den Verbraucher.

3. Was bedeutet das für unseren Raum? Ein großer Punkt ist hier die Effizienz des Raums. So wird der Raum im Jahr 2050 durch die Technisierung und das Vorhandensein von neuen Materialien immer individueller an persönliche Lebenssituationen und Bedürfnisse anpassbar sein. In den Raum integrierte Technologien lassen den Raum flexibel werden und in stetiger Bewegung.Es entsteht eine Art neuer „Minimalismus“.

FAZIT

Es braucht weitreichendere Informationen für den Verbraucher. Wir müssen beginnen mehr Akzeptanz für künstliche Materialen zu schaffen und unser Bewusstsein für Herstellungsverfahren öffnen.
Wir bedanken uns bei Unternehmen und Studierenden für einen anregenden Workshop .