FOCUS 1

Um das diesjährige Thema STYLE?STIL. des DIALOG 2 der Design Dialoge Detmold zu vertiefen, fand am 10. April erstmals ein Workshop zwischen regionalen Unternehmen und Studierenden der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur statt.

Im Fokus des Workshops stand die Auseinandersetzung mit unserem komplexen Thema STYLE?STIL. Gemeinsam mit Dornbracht, FSB, MGL Licht und Wineo wurden Gedanken, Anregungen und in Kontext gesetzte Produkte in Diskussion zusammengeführt und im Workshop neu zusammengesetzt. Beide Seiten konnten in der Auseinandersetzung mit der Thematik so stark voneinander profitieren, dass bereits ein Grundstein für weitere Workshops gelegt wurde.

DAS THEMA

Unter diesem Aspekt wurde in gemischten Kleingruppen die Frage beleuchtet wie Style und Stil im Jahre 2030 aussehen werden, wie sie sich definieren und welchen gesellschaftlichen Stellenwert sie haben. Dabei wurden der Einfluss der Digitalisierung des Wohnens und Lebens, die stetig wachsende Modernität unserer Gesellschaft und die Sehnsucht nach Altbewehrtem als Kern genannt. All dies könnte Style und Stil in den nächsten 13 Jahren so stark beeinflussen, dass ein Nebeneinander von mehreren gleichberechtigten Stilen ausgelöst wird. Den „einen“ Stil gibt es womöglich nicht mehr, da der Nutzer sich durch ein enormes Überangebot an allem bedienen kann. 

FAZIT

Unser Zusammenkommen brachte uns am Ende des Tages zu mehreren Definitionsansätzen, die sich aus einer anschließenden Diskussion, was Style und Stil ausmacht, ergaben.

Stil fordere vor allem ein gewisses Maß an Erfahrungen und kristallisiert sich aus mehreren Aspekten heraus. Genauso verlangt dies aber auch eine Begründbarkeit und eine Kontinuität.

Style hingegen bedarf der Suche. Das meint jedoch nicht, dass es wegen seiner Schnelllebigkeit an qualitativen Wert verliert.

Stil ist ... den richtigen Kontext zu finden